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Freitag, 16. Februar 2018

Konzertbericht DOWNFALL OF GAIA + HAMFERD - 12.2.2018 München/Backstage (Club)

Tiefhängende, dunkle Wolken am winterlichen Abendhimmel über München, die, vom Wind getrieben, sich am Horizont sammeln und darauf warten, ihre eisige Fracht loszuwerden.
Eine Szenerie, die passender nicht sein könnte - sind doch DOWNFALL OF GAIA in der Stadt, deren Kunst oftmals an das Aufeinanderprallen von Naturgewalten erinnert.
Um das Gesamtbild perfekt zu machen, wurden zudem HAMFERD (Hamferð) für die Tour gebucht, die nicht minder in der Lage sind, mit tonnenschweren Riffs atmosphärische Klangwelten zu erzeugen.

HAMFERD sind ein (wohlklingendes) Phänomen. Obwohl sich die Fähriger für ihr neues Album fast fünf Jahre Zeit gelassen hatten und sich zudem in letzter Zeit auf deutschen Bühnen rar gemacht haben, stieg der Bekanntheitsgrad der Truppe in diesem Zeitraum unaufhaltsam. Ein Hype, der durch die Veröffentlichung von "Támsins likam" nur noch verstärkt wurde. Resultat: Beim Publikumszuspruch halten sich heute Abend die Fanlager die Waage.
HAMFERD (© by metal-is-forever-alive)
Und so präsentiert sich der kleine Club im Backstage gesteckt voll, aber nicht ausverkauft, als HAMFERD um kurz nach 20 Uhr mit "Evst" ihren Gig beginnen. Lange Anlaufzeiten braucht keiner, weder Band, noch Publikum. Vom ersten Moment werden die sechs Nordmänner gefeiert, sodass heute Abend, die in letzter Zeit auf Konzerten öfters zu beobachtende "Opening-Act-Ignorier-Haltung" absolut keine Chance hat, ihr unschönes Gesicht zu zeigen.
In ihrem Bühnenoutfit (schwarzer Anzug, weißes Hemd, schwarze Krawatte) wirkt das Sextett wie Sargträger einer Beerdigungszeremonie, die kein Wässerchen trüben können. Doch weit gefehlt. Mit ihrem atmsophärischen Mix aus Doom, Death Metal und Folkloristischen Sprenklern, verstehen es HAMFERD gekonnt, auch in der Live-Umsetzung der Songs, die mystische Stimmung der Alben, druckvoll auf die Bühne zu bringen. Hilfreich dabei ist, neben dem monströsen Riffing, vor allem das Stimmvolumen von Jón Aldará, das von erhabenem Klargesang, bis hin zu höllischen Growls reicht. 
HAMFERD (© by metal-is-forever-alive)
Acht Tracks bringen HAMFERD heute Abend auf der Setlist unter. Keine schlechte Quote, wenn man bedenkt, dass die Mannen von den Farör Inseln ein Faible für überlange Songs haben.
Insgesamt eine Stunde dürfen sich HAMFERD auf der Bühne zeigen, bei besten Soundverhältnissen wohlgemerkt. Nicht unbedingt selbstverständlich für einen Opener. Ein Verhalten, das vermuten lässt, dass DOWNFALL OF GAIA ebenfalls vom Talent der Färinger überzeugt sind. Ebenso, wie sämtliche Konzertbesucher, die sich allesamt nach Ende der Show, die Hände heiß klatschen.

Nach solch starkem Vorprogramm liegt die Meßlatte für den Headliner nun ziemlich hoch. Doch DOWNFALL OF GAIA eilt nicht umsonst der Ruf voraus, ein alles und jeden, in die Knie zwingender Dampfhammer zu sein. Da bildet der heutige Auftritt auch keine Ausnahme.
Als gegen 21.20 Uhr das Licht gedämmt wird und aufziehender (Bühnen-)Nebel die bevorstehende (musikalische) Apokalypse ankündigt, starrt alles gebannt Richtung Bühne, um keine Minute vom bevorstehenden Spektakel zu verpassen.
DOWNFALL OF GAIA (© by metal-is-forever-alive)
Inzwischen türmen sich im kleinen Club aber undurchdringbar erscheinende Nebelwände auf, sodass es erstmal nicht viel zu sehen gibt. Umsomehr trifft einen dann die Wucht der ersten Riffs und Blastbeatattacken, die DOWNFALL OF GAIA durch die Boxen jagen.
Waren es zuvor bei HAMFERD noch das harmoische Zusammenspiel von eher ruhigen, melodischen Momenten und heftigen Death/Doom Passagen, die Begeisterungsstürme provozierten, bringen DOWNFALL OF GAIA nun mit komplexen Sludge-/Post-Black-Metal Soundwänden das Blut in Wallung. Mit einer Intensivität, die im rifflastigen Underground der schwarzgefärbten Szene ihresgleichen sucht, mischt das kosmopolitische Quartett in den folgenden 60 Minuten den Laden komplett auf.
Ansagen gibt es ebenso keine, wie Verschnaufpausen zwischen den einzlenen Songs. Zu jeder Sekunde fühlt man sich gefangen genommen von dieser einzigartigen Atmosphäre, die sich zwischen lähmender Depression und rasender Aggression manifestiert.
                                                                                     
DOWNFALL OF GAIA (© by metal-is-forever-alive)
Auf die Spitze treiben DOWNFALL OF GAIA das Ganze zudem noch damit, dass die Vocals abwechselnd bzw. gemeinsam von 3/4 der Belegschaft den kurz vor der Überforderung stehenden Zaunggästen der Show entgegengeschrien werden.
Wer bisher meinte, sein Blutdruck wäre im Normbereich, konnte dies höchstwahrscheinlich am Ende dieses DOWNFALL OF GAIA Gigs nicht mehr behaupten - dazu war die vergangene Stunde einfach zu aufwühlend, die Atmosphäre zu bedrohlich wirkend und die daraus resultierenden Eindrücke insgesamt zu intensiv.
So bleibt am Ende die Erkenntnis, dass es vor Naturgewalten, musikalischer oder meteorologischer Art, kein Entrinnen gibt. (JK)

Sonntag, 11. Februar 2018

NERVECELL / "Past, Present ... Torture" / Label: Lifeforce Records / 13 Tracks / 50:16 Min

Die Gegenwart kann man nicht genießen ohne sie zu verstehen und nicht verstehen, ohne die Vergangenheit zu kennen. (Sigmund Freud)

Wüster Death Metal aus dem Land der Wüstensöhne - NERVECELL sind wieder da!

Nach sechs Jahren Wartezeit gönnt die arabische Death Metal Instution NERVECELL seinen Anhängern endlich mal wieder einen technsich versierten Angriff auf die Nackenmuskulatur.

Mit der gewohnt tödlichen Mischung aus Technical Death Metal, etwas Thrash und ein paar minimalistischen Brocken Folklore, aber mit neuem Label (Lifeforce Records) im Rücken, wollen NERVECELL den Exotenstatus, der ihnen zweifelsohne immer noch anhaftet, in den Hintergrund drängen und von nun an, nicht wegen der Herkunft, sondern wegen dem musikalischen Inhalt, nachhaltig von sich Reden machen.
So erklärt es sich dann auch, dass sich NERVECELL für dieses ambitionierte Unterfangen etwas mehr Zeit als normal üblich gelassen haben.
Zeit, die aber offentsichlich gut investiert war, wie das Ergebnis "Past, Present ... Tortoure" gleich beim ersten Hördurchgang beweist.

Nach einem leicht orientalisch angehauchtem Intro machen NERVECELL gleich zu Beginn mit "Aadvent" lautstark klar, dass technisch versierter Brutal Death Metal keinesfalls nur aus dem USA zu stammen hat. Hier verschmelzen wildes Gedübel und technischer Anspruch zu einem blutigen Klumpen, dass selbst alteingesessene Genre-Abrißbirnen wie beispielsweise SUFFOCATION oder IMMOLATION in den Rückspiegel schauen sollten, um zu sehen, wer ihnen denn da im Nacken sitzt.
Aber nicht nur in den Kategorien Fingerfertigkeit und Technik haben NERVECELL zugelegt, auch in der Königsdiziplin, dem Songwriting, hat sich die Truppe prächtig weiterentwickelt.
So fällt es insgesamt schwer einen Song hervorzuheben, da es James Khazaal mit seinen beinharten Growls und die Saiten-Doppelspitze (Barney Riberio und Rami H. Mustafa) geschafft haben, ein Album aus den Vereinigten Arabischen Staaten gen Westen zu schicken, dass sich durch die Bank weg auf hohem Niveau bewegt.
Wenn es überhaupt etwas zu bemängeln gibt, dann die Tatsache, dass es NERVECELL leider versäumt haben, dem Album etwas mehr orientalische Würze zu verleihen. Schade, denn hier nehmen sich NERVECELL ohne Not selbst etwas Wind aus den Segeln.
Welchen Wert es haben kann, wenn man ein bestimmtes Thema (Exotik hin oder her) immer wieder aufgreift, sieht man am Werdegang von NILE.
Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Fazit: NERVECELL schicken mit "Past, Present ... Torture" einen sowohl technisch feinen, als auch knüppelharten Gruß an das Death Metal Establishment, sodass dieses von nun an nicht mehr herumkommen dürfte, seinen Blick auch gen Dubai zu richten. (JK)

8 von 10

https://www.facebook.com/nervecell

Donnerstag, 8. Februar 2018

VOJD / "Behind the Frame" / Label: High Roller Records / 2 Tracks (EP) / 7:38 Min

Eine Veränderung hält die Tür offen, damit auch die anderen Veränderungen eintreten können. (Niccolo Machiavelli)

Twix heißt jetzt Raider. Die Schweden von BLACK TRIP haben sich für einen Namenswechsel entschieden - ab sofort hört man auf den Namen VOJD.
Dies ist jedoch nicht die einzige Neuerung, auch das Bandgefüge würde nahezu komplett auf den Kopf gestellt. Drummer Jonas Wikstrand wurde durch Anders Bentell ersetzt. Ebenfalls raus sind Sebastian Ramstedt und Johan Bergebäck. Beide wollen ab sofort nur noch die musikalische Zukunft von NECROPHOBIC mitgestalten. Dafür ist Linus Björklund (Lead-Gitarre) neu hinzugekommen. Und zu guter Letzt kam sich anscheinend auch noch Sänger Joseph Tholl unterbeschäftigt vor - Resultat ist, dass der Herr des Mikros von nun an zusätzlich auch noch den Tieftöner bedienen wird.
Na, habt ihr auch den Überblick verloren?
Macht nichts, denn: Entscheidend ist, was hinten raus kommt - und das kann sich durchaus sehen bzw hören lassen.
Immer noch setzen BLACK TRIP, ähm VOJD auf diesen wunderbaren Mix aus erdigem 70er Jahre Hardrock und dem Besten aus der Hochphase der NWoBHM. Nur die feine THIN LIZZY Note der ersten Alben ist etwas in den Hintergrund gerückt, was wirklich schade ist, aktuell aber (noch) verschmerzbar ist, da "Behind the Frame" auch so mit zwei mehr als brauchbaren Tracks aufwarten kann.
Wobei die EP eigentlich nur einen neuen Song ("Behind the Frame") enthält, da es sich bei "Funeral Empire" genaugenommen um eine Coverversion von TEMPEST handelt. Die britische Formation hatte diesen Song bereits 1974 auf ihrem Album "Living in Fear" veröffentlicht - wer erinnert sich nicht.

Fazit: BLACK TRIP minus THIN LIZZY gleich VOJD. Eine Rechnung die aufgehen kann, letztendlich aber erst nach dem Erscheinen (VÖ 23.2.2018) des Debütalbums ("The Outer Ocean") gewissenhaft beantwortet werden kann. (JK)

7 von 10

https://www.facebook.com/vojdofficial
http://www.hrrecords.de

Mittwoch, 31. Januar 2018

SHINING / "Varg Utan Flock" / Label: Season of Mist / 6 Tracks / 41:22 Min

Wenn wir die Gründe für das Verhalten der anderen verstehen könnten, würde plötzlich alles einen Sinn ergeben. (Sigmund Freud)

Eines muss man dem Spuck-Nikolaus aus Halmstad lassen, er schafft es mit jeder Veröffentlichung zu überraschen, meistens positiv, sehr selten negativ.
"Varg Utan Flock" darf man sicherlich ebenfalls, ohne sich in ein paar Jahren dafür rechtfertigen zu müssen, unter der Kategorie: Überraschung der positiven Art abbuchen - allerdings mit zwei Einschränkungen.
Widmen wir uns zuerst den beiden makelbehafteten Einschlüssen, die die lupenreine Strahlkraft von "Varg Utan Flock" etwas schmälern. Da wäre zum einen die Unverfrorenheit des Herrn Kvarforth, den Opener "Svart Ostoppbar Eld" so dicht an die besten Momente von "V - Halmstad" heranzukomponieren, dass er sich wegen Plagiatsvorwürfen eigentlich selbst anklagen müsste - und zum anderen, die Tatsache, dass SHINING Alben mittlerweile eine gewisse Vorhersehbarkeit in sich bergen.
Stilistisch setzen SHINING also konsequent den bereits auf den letzten Alben eingeschlagenen Weg fort.
Da dies aber qualitativ so hochwertig geschieht, ist man jedoch gerne dazu bereit, über die ein oder andere Wiederholung hinwegzusehen. Auch, weil SHINING auf "Varg Utan Flock" wieder vermehrt auf schwarzes Riffing setzen.
Die allgegenwärtige depressive Schwere findet so, in den vorpreschenden und einprägsamen Riffs, endlich wieder kongeniale Partner, die zuletzt auf "IX: Everyone, Everything, Everywhere, Ends" doch etwas gefehlt haben.
Kvarforth hat es zudem geschafft, auf das Album eine finstere Atmosphäre zu zaubern, die SHINING vom ersten Ton des Openers, bis hin zum Verklingen des letzten Tracks aufrechthalten können.
"Varg Utan Flock" ist außerdem tiefgründig im Songwriting, beherrscht den Wechsel zwischen ruhigen, fragilen Passagen und schnellen, brachialen Strukturen bis hin zur Perfektion und ist trotz mancher Wiederholung, immer in der Lage neue Akzente zu setzen. Bestes Beispiel hierfür ist "Han Som Lurar Inom", das zusammen mit dem Lehrstück depressiver Tonkunst "Mot Aokigahara", zu den ganz großen Höhepunkten des Albums zählt. 

Fazit: Spätestens seit "Halmstad" spielen SHINING in ihrer eigenen Liga und das hat sich auch mit dem aktuellen Werk nicht verändert.
Kvarforth ist und bleibt somit einzigartig, großartig, oder einfach - der genialste seiner Art.
Und lehrt uns nicht die Geschichte, dass geniale Köpfe oftmals von Selbstzweifeln zerfressen sind, in ihrer eigenen Welt leben und deshalb zumeist Einzelgänger sind?
Womit wir wieder bei "Varg Utan Flock" wären - heißt der Albumtitel doch in der deutschen Übersetzung "Wolf ohne Rudel" bzw. "Einsamer Wolf".

9 von 10

Anmerkung: Wer sich die Limited-Box-Edition zulegt, erhält neben zweier zusätzlicher (Cover-)Songs "In the Cold Light of Morning" [im Original von PLACEBO] und "Cry Little Sister" [im Original von GERARD McMAHON], auch noch einen Schlüsselanhänger und einen Metalpin.

www.shiningasylum.com
www.facebook.com/shiningofficia


Montag, 29. Januar 2018

Konzertbericht BATUSHKA + SCHAMMASH + TREPANERINGSRITUALEN - 24.1.2018 München/Backstage (Werk))

Welch rasanten Ausfstieg BATUSHKA genommen haben, sieht man allein schon an der Tatsache, dass bei Live-Gigs die Hallen immer größer werden, so auch in München heute Abend.
Ursprünglich waren die Polen für die mittlere der drei Hallen im Backstage vorgesehen, wurden dann aber kurzfristig, wegen starker Nachfrage, in die größte Halle umgebucht.
Die Zeiten, in denen BATUSHKA als Geheim-Tipp in der Szene gehandelt wurden, dürften also spätestens mit Ende dieser Tour vorbei sein. Ob sie diesem Erfolg allerdings verkraften werden (musikalisch gesehen) und wie sie mit der damit einhergehenden gesteigerten Erwartungshaltung der Fans umgehen werden, wird erst die Zukunft zeigen. Mit großem Interesse erwartet wird zudem auch die Antwort auf die Frage, ob sich ein Erfolg wie "Litourgiya" überhaupt wiederholen lässt?
Fragen über Fragen. Bis zur Beantwortung dieser Fragen müssen wir uns aber noch, wie gesagt, in Geduld üben. Erfreuen wir uns solange an der einzigartigen Bühnenshow von BATUSHKA, die aktuell zusammen mit SCHAMMASCH und TREPANERINGSRITUALEN den dritten Teil ihrer European Pilgrimage Tour absolvieren.

TREPANERINGSRITUALEN

Eröffnet wird der Abend durch das Ein-Mann-Projekt TREPANERINGSRITUALEN. Allerdings können viele der Anwesenden mit dem musikalischen Betätigungsfeld von Thomas Martin Ekelund herzlich wenig anfangen. Das mag zum einen daran liegen, dass heute Abend besonders viele Metal-Hippster den Weg ins Backstage gefunden haben, die sich für die harten Klängen nur dann zu interessieren scheinen, wenn eine Metal-Band von irgendeinem (selbstverständlich fürchterlich angesagtem) Streetlife-Magazin, oder gar vom "Feuilleton" der Lokalzeitung gepusht wird, aber hauptsächlich daran, dass die Musik, die Ekelund im Angebot hat, sperrig und schwer zugänglich ist.
                                                                                 
TREPANERINGSRITUALEN (© by metal-is-forever-alive)
Eingängige Melodien, komplexe Songstrukturen, catchy Riffs? Alles Fehlanzeige! Dafür röchelt, grunzt und schreit sich Ekelund zu düsteren, teils monoton wirkenden Elektro Samples die Seele aus dem Leib - wahrlich keine leichte Kost.
Wer sich jedoch auf das Dargebotene einlässt, oder es zumindest versucht, dem tun sich düstere Klanglandschaften auf, die teilweise (zumindest von der Atmosphäre gesehen) mehr Black Metal sind, als vieles andere, was aktuell in diesem Genre veröffentlicht wird.
Nach 30 Minuten ist die gewöhnungsbedürftigste Versuchung, seit es Industrial/Noise/Black Metal gibt vorüber. Am Ende sprechen die einen von Lärmbelästigung, die anderen von kreativer Düsternis. Sucht euch aus, zu welcher Gruppe ihr gehören möchtet.

SCHAMMASCH

Solch unterschiedliche Wahrnehmungen innerhalb der Fanszene, wie zuvor noch bei TREPANERINGSRITUALEN gibt es bei SCHAMMASCH nicht - obwohl die Schweizer ebenfalls meilenweit von Metal-Konfektionsware entfernt sind.
SCHAMMASCH (© by metal-is-forever-alive)
Anders als ihr Tourgenosse Ekelund jedoch, kann man bei den Eidgenossen das Verwurzeltsein im (Black-)Metal nicht nur hören, sonder auch förmlich greifen. Atmosphärischer Black Metal, mit Avantgard Kante und Doom Würze wird hier auf dem musikalischen Altar zur Schau gestellt - das hat nicht nur Hand und Fuss, was SCHAMMASCH hier abliefern, es fetzt auch wie Hölle.
Zudem ist das optische Konzept in sich stimmig. Schummriges Licht, eine fleißig arbeitende Nebelmaschine, vor sich hinkokelnde Räuchermischungen und das spiriuell anmutende Bühnenoutfit der Musiker, das ähnlich wie bei BATUSHKA, aus kunstvoll bedruckten Kutten besteht. Musikalisch schlagen SCHAMMASCH jedoch andere Wege als BATUSHKA ein. Die spirituell sakrale Karte, die BATUSHKA in Perfektion zu spielen wissen, nehmen die Schweizern nur sehr selten auf, und wenn, dann spielen sie sie nur äußerst sparsam aus.
                                                                                       
SCHAMMASCH (© by metal-is-forever-alive)

SCHAMMASCH setzen vielmehr auf eine düstere, ja fast schon beklemmende Atmosphäre, die sowohl von den Songs, als auch der Bühnenshow ausgeht.
Ein Konzept das aufgeht.
So hätte man während des ca 50-minütigen Auftritts heute Abend oftmals eine Stecknadel fallen hören können, so sehr haben sich große Teile des Münchner Publikums von den Schweizern in deren Bann ziehen lassen. Eine mystische Begegnung sozusagen, die sich irgendwo zwischen fasziniertem Zuschauen und wildem Headbangen manifestiert hat und am Ende der Show mit ordentlich Applaus belohnt wird.

BATUSHKA

Nach solch schmackhafter Vorspeise, wartet nun alles auf den Hauptgang. BATUSHKA jedoch lassen sich Zeit - fast eine Dreiviertelstunde dauert der Bühnenumbau. Normalerweise ist während der Umbaupause bei Konzerten, besonders bei längeren wie heute Abend, ein reges Treiben (Barbesuch, Toilettengang, Merchstand) zu beobachten. Nicht so bei BATUSHKA. Wer hier einen guten Platz ergattert hat, bleibt konsequent auf selbigen stehen - volle Blase hin oder her. Nur die Tabakliebhaber zieht es kurzzeitig hinaus vor die Halle, um stickige Hallenluft gegen stickstoffmonoxidhaltigen Rauch einzutauschen.
BATUSHKA (© by metal-is-forever-alive)
Als gegen 22.15 Uhr das Hallenlicht gegen schummriges Kerzenlicht auf der Bühne getauscht wird, strömen nicht nur sämtliche "Frischluftfanatiker" binnen Sekunden zurück in die Halle, es wird auch schlagartig mucksmäuschenstill im Backstage. Gebannt starrt alles Richtung Bühne, lässt die Bühnendeko auf sich wirken und wartet auf den Beginn der schwarzmetallischen Liturgie.
Wobei im Fall von BATUSHKA der Begriff "Black Metal" nur noch musikalisch gesehen Gültigkeit hat. Längst ist die Truppe um Bartlomiej Krysiuk in der Kommerz-Hölle angekommen, was inzwischen nicht nur dutzende (hochpreisige) Shirt-Varianten mit x unterschiedlichen Motiven belegen, sondern auch stetig steigende Entrittspreise, für eine Show, die gerade einmal auf 50 Minuten (in der Extended-Version) kommt.
Bitte nicht falsch verstehen, das Album "Litourgyia" ist eine Göttergabe und die Show von BATUSHKA ist in allen Punkten (Inszenierung, Bühnendeko, Mystik usw) einmalig und bisher unerreicht im Metal - und trotzdem (oder gerade deswegen) bleibt wegen diesem Gebaren ein fader Beigeschmack zurück, der zuweilen doch stark an die Vermarktungsmaschinerie von KISS, METALLICA, RAMMSTEIN & Co erinnert.
BATUSHKA (© by metal-is-forever-alive)

Doch zurück zur Show. Gewohnt souverän im Auftreten, mit einer beängstigen Präzision in der musikalischen Umsetzung des Albums, sowie einer Detailverliebtheit bei Bühnendeko und Gebrauchsutensilien, die Ihresgleichen sucht, zelebrieren BATUSHKA die 50 Minuten ihrer Bühnenshow. Das perfekte Zusammenspiel von Lichtshow und Nebeleffekten, sowie ein klarer, druckvoller Sound runden das Gesamtbild ab. Hier sitzt alles an der richtigen Stelle, hier passt einfach alles zusammen - BATUSHKA sind und bleiben ein Gesamterlebnis.
Ein Gesamterlebnis, das jeder, der den härteren Klängen im Metalkosmos etwas abgewinnen kann, einmal gesehen haben sollte.
Selbst Minuten nach Ende der Show, fühlt man sich immer noch gefangen genommen von der einzigartigen Atmosphäre, die von der Bühne ausgegangen ist. BATUSHKA rules - Kommerz hin oder her. (JK)

Montag, 22. Januar 2018

Vorankündigung: CANNIBAL CORPSE + THE BLACK DAHLIA MURDER + No Return - 23.2.2018 München/Backstage

http://backstage.info/

SEPTICFLESH / "Codex Omega" / Label: Season of Mist / 10 Tracks / 47:17 Min

Geh deinen Weg und lass die Leute reden. (Dante Alighieri)

Es wäre um einiges zu hoch gegriffen, zu behaupten, dass SEPTICFLESH für die heutige Metalszene genauso wichtig wären, wie Dante Alighieri seinerzeit für die Literaturwelt.
Doch es gibt zumindest eine kleine Parallele zwischen dem italienischen Philosophen/Dichter und der hellenischen Extrem-Metal Truppe: Beide haben, allen Unkenrufen zum Trotz, an ihrer Vision vom leichter zugänglichem Medium festgehalten und selbiges letzten Endes damit nicht nur massenkompartibel, sondern auch zukunftsorientiert gemacht.
Während der italienische Dichterfürst Anfang des 14. Jahrhunderts, das seinerzeit übliche Latein mit Missachtung strafte und stattdessen seine "Göttliche Komödie" auf italiensich, der Sprache des Volkes verfasste, haben SEPTICFLESH mit ihrem Faible für Symphonic-Metal, dem Death Metal, eine sanftere, verdaulichere Zutat hinzugefügt und das Genre damit für nahezu jeden Metaller greifbar gemacht. 
Zugeben der Vergleich hinkt etwas, vor allem, wenn man Anspruch und Nachhaltigkeit betrachtet. Und trotzdem, SEPTICFLESH sind eine stilprägende Band - nicht zuletzt, weil sie sich schon mehrfach neu erfunden haben.

Das zehnte Machwerk von SEPTICFLESH beginnt dann auch, wie sollte es anders sein, mit "Dantes Inferno".
Hier lotsen die Antoniou Brüder die Balance zwischen brachialen Auswüchsen und orchestralen Arrangements aufs Neue aus, um sich letztendlich doch in ähnlichen Gefilden wie zuvor auf "Titan", niederzulassen.
SEPTICFLESH haben im Laufe der letzten Jahre jede Menge Erfahrung gesammelt, was die Integration von Orchester und "Pomp" ins Death Metal Gerüst betrifft - und das hört man "Codex Omega" zu jedem Zeitpunkt an.
Niemals hat man das Gefühl, dass SEPTICFLESH den Death Metal Faden verlieren und die Ausfahrt zum nightwish-lastigen Operettenmetal nehmen könnten.
Eine Ausage, die umso mehr wert ist, wenn man bedenkt, dass die Griechen auch auf "Codex Omega" nicht nur auf Growls gesetzt haben.

Auch wenn SEPTICFLESH diesmal um das Thema "Weiterentwicklung" weitesgehend einen Bogen gemacht haben, sind die Griechen sämtlichen Nachahmern und Trittbrettfahrern immer noch um mindestens eine Nasenlänge voraus.
Wer sich davon überzeugen möchte, sollte nach Möglichkeit mit "Portrait of a Headless Man", "Martyr" und "The Gospels of Fear" beginnen -  kann man sich hier doch am besten von den Filmharmonic Arrangements bezirzen lassen und dabei, ach so schön, seine Halswirbel knacken lassen. (JK)

8 von 10

www.facebook.com/septicfleshband
www.septicflesh.com

Vorankündigung: ROTTING CHRIST + CARACH ANGREN + SVART CROWN - 14.2.2018 München/Backstage

http://backstage.info/

Vorankündigung: DOWNFALL OF GAIA + HAMFERD - 12.2.2018 München/Backstage

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Konzertbericht RAGE + FIREWIND + DARKER HALF - 9.1.2018 München / Backstage (Halle)

Von germanischer Heavy Metal Kunst, griechischen (Gitarren-) Göttern und vier Handlungsreisenden aus Down Under: SEASONS OF THE BLACK TOUR

Peavy Wagner erlebt momentan, zumindest musikalisch gesehen, seinen zweiten Frühling -  Live war die Truppe um den Hernener Sympathikus ja immer schon eine Wucht, nur im Studio schien es so, als habe man das Feuer etwas verloren, was letztendlich in vorhersehbaren Alben mündete. Mit dem Besetzungswechsel von 2015 hat man aber nochmals die Kurve bekommen, inzwischen sprühen die Veröffentlichungen von RAGE wieder vor Kreativität und Power.
Selbe Attribute sind auch FIREWIND kein Fremdwort, die ebenso wie die australischen Emporkömmlinge von DARKER HALF, nicht zweimal überlegen mussten, als die Anfrage kam, zusammen mit RAGE auf Tour zu gehen.

DARKER HALF

Los ging es um 19.45 Uhr mit dem Power-Metal-Quartett aus Sydney, das dem ein oder anderen von euch schon bekannt sein dürfte, waren DARKER HALF doch auch schon auf der letzten Tour von RAGE als Opening-Act gebucht.
Seitdem haben die Australier eine neue EP aufgenommen, und wie es scheint, an Performance und Stimmakrobatik gearbeitet, was sich im Vergleich zum letzten München Besuch (hier der Link zur Review von 2016) positiv bemerkbar macht.
DARKER HALF (© by metal-is-forever-alive)
So fällt nicht nur auf, dass Steven "Vo" Simpson inzwischen stimmlich wesentlich besser auf den Punkt kommt als noch zuvor, sondern hauptsächlich, dass DARKER HALF ihre Verehrung für die eisernen Jungfrauen, die bei der letzten Tour noch allgegenwärtig war, auf ein Minimum zusammengeschrumpft haben. So werden DARKER HALF heute wesentlich eigenständiger wahrgenommen als noch vor zwei Jahren, was nicht zuletzt auch daran liegt, das der Thrash Faktor der Anfangstage, im ansonsten vom Power-Metal dominierten Sound, etwas mehr Gewicht zugestanden wird.
So ist es dann auch keine Überraschung, dass gerade die flotteren Nummer, wie beispielsweise "Take the Plunge" oder "Aliens Exist", heute mit am besten ankommen. Aber auch "Heaven's Falling" kommt sehr gut an, was u.a. auch daran liegt, dass DARKER HALF hier den Aussie-Joker ("Back in Black" von AC/DC wird im Mittelteil integriert) ziehen.
Und so hinterlassen DARKER HALF heute Abend mit ihrem 35-minütigen Auftritt einen durchaus bleibenden Eindruck, was auch die Zuschauer in der gut gefüllten Halle finden, und dies durch Applaus bezeugen.  (JK)

FIREWIND

Schon Platon stellte fest, dass Musik und Rhythmus ihren Weg zu den geheimsten Plätzen der Seele finden.
Nach einer kurz gehaltenen Umbaupause kann dann jeder der Anwesenden sich selbst davon überzeugen, dass in der von Platon aufgestellten Behauptung viel Wahrheit liegt, zumindest wenn Gus G. und seine Mannen auf der Bühne stehen.
                                                                                 
FIREWIND (© by metal-is-forever-alive)
Wie kaum eine andere Combo im hart umkämpften Power-Metal Sektor, schaffen es FIREWIND, Melodie und Anspruch unter einen Hut zu bringen. Dieses Kunststück ist FIREWIND, wie schon siebenmal zuvor, auch auf dem aktuellen Album "Immortals" gelungen, was dazu führt, dass inzwischen viele bei den Griechen ihre musikalische Heimat bzw. ihren inneren Seelenfrieden gefunden haben.
Eine Begleiterscheinung dieser Entwicklung ist, dass es bei FIREWIND Konzerten in den ersten Reihen inzwischen genauso zugeht, wie bei den Münchner Verkehrsbetrieben: Es ist brechend voll, man hat wenig Bewegungsfreiheit und nahezu jeder brüllt so laut er kann. Einziger Unterschied zum MVV ist die Tatsache, dass sich FIREWIND pünktlich in Bewegung setzen.
Mit "Ode to Leonidas" und "We Defy" geht's dann los, zwei Songs vom letzten Longplayer, mit denen FIREWIND zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen - zum einen kann man sich davon überzeugen, wie das Material vom immer noch aktuellen Lonplayer live ankommt, und zum anderen darf der neue (wieder mal) Sänger mit zwei Titeln in das Set reinkommen, bei deren Entstehungsprozess er selbst mit eingebunden war.
FIREWIND (© by metal-is-forever-alive)
Beide Punkte können im Anschluß daran als gelungen abgebucht werden. FIREWIND werden heute Abend sogar so dermaßen derbe abgefeiert, dass man meinen könnte, bereits den Headliner vor sich zu haben - egal welcher Song gespielt wird, vom aktuellen Album oder von Alben vergangener Jahre, die Massen singen und jubeln. Selbst bei der Ballade "Lady of 1000 Sorrows" gönnt sich kaum einer ein Auszeit.  Gus G. freut es, scheint mit solch einer Begeisterung aber nicht gerechnet zu haben.
Stichwort Gus G.: Meistens hält sich der Meister dezent im Hintergrund, explodiert aber immer dann, wenn es nötig ist. Sein Gitarrenspiel ist über jeden Zweifel erhaben, geprägt von Souveränität und einer Nonchalance, die aktuell ihresgleichen suchen dürfte - doch niemals ist die Übermacht der Soli zu groß, immer steht der Song im Vordergrund. Großartig, wie übrigens die gesamte Show von FIREWIND, die nach "Falling to Pieces" ihr Ende findet. (JK)

RAGE

Als RAGE mit dem neuen Song "Justify" ihre Show eröffnen, fällt sofort der sehr klare Instrumentalsound auf. Trotz der hohen Lautstärke sind alle Instrumente deutlich zu hören. Leider wird dieser Eindruck etwas getrübt, als "Peavy" Wagner zu singen beginnt - denn von seiner Stimme ist zunächst kaum was zu hören. Doch schon im Refrain bessert sich dies ein wenig, außerdem erhält er tatkräftige Unterstützung aus dem Publikum.
                                                                                 
RAGE (© by metal-is-forever-alive)
Im Anschluß daran wird das Backstage in düster rotes Licht getaucht, es ertönt Glockengeläut, und Peavy formt seine Hände zu Teufelshörnern, die er sich an den Kopf hält. Da liegt der Gedanke nahe, dass nun "Send by the Devil" folgen könnte. Genau so ist es dann auch. Hier kann besonders Gitarrist Marcos Rodríguez glänzen. Einziger Nachteil: Als dieser Song veröffentlicht wurde hatten RAGE noch zwei Gitarren im Angebot - also kommt beim zweistimmigen Soloteil eine Gitarre vom Band, was aber nur kurzzeitig stört. 
Das folgende "From the Cradle to the Grave" bietet mit seinem groovigen Hauptriff guten Stoff zum Headbangen, was von den Fans auch rege genutzt wird. Im Folgenden bieten RAGE eine gute Mischung aus älteren ("Nevermore") und neueren Songs ("My Way", "Seasons of the Black"), wobei auffällt, dass die Victor Smolski-Ära (mit Ausnahme von "Straight to Hell") komplett ausgeklammert wird.
Insgesamt hat sich heute aber trotzdem einiges an älterem Songmaterial auf die Setlist geschlichen, was Marcos Rodríguez zu Witzen über sein, im Vergleich zu Peavy, deutlich jüngeres Alter animiert.
So kündigt er "End of All Days" mit den Worten an: „The next song is from 1996, the year I was born.“. So jung ist er natürlich nicht, aber er vermittelt zumindest manchmal wegen seiner Agilität und seines ausgiebigen Headbangings diesen Eindruck. Dass er bereits vor seinem Einstieg bei RAGE Erfahrung in einer RAGE-Coverband sammeln konnte, und somit die Riffs bestens beherrscht, merkt man ihm besonders bei "The Price of War" an, dessen Riff live deutlich besser klingt, als im Studio.
RAGE (© by metal-is-forever-alive)
Nach einem weiteren Song ("Blackened Karma“) vom aktuellen Album, folgt schon der letzte Song des Abends: "Don‘t Fear the Winter". 
Obwohl das Lied bereits 30 Jahre auf dem Buckel hat, ist es immer noch einer der ganz großen Höhepunkte eines jeden RAGE Konzertes. Dass das Publikum die Musiker danach natürlich nicht ohne "Higher Than the Sky" von der Bühne gehen lassen will, ist klar - in dessen langezogenen Mitsingpart in der Mitte, bauen RAGE noch einen kleinen Tribut an Ronnie James Dio (R.I.P.), in Form der angespielten Coverversionen von "Heaven and Hell" und "Holy Diver" mit ein. Gesungen wird dieser Part wie üblich von Marcos. Danach ist Schluß. (RH)

Diese Review wurde von Raphael (RH) und Jürgen (JK) verfasst. 
Die Zeilen über DARKER HALF und FIREWIND stammen aus der Feder von Jürgen, die über RAGE von Raphael.

Samstag, 20. Januar 2018

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KAMELOT haben den Titel ihres nächsten Albums bekanntgegeben: "The Shadow Theory" wird bereits im Frühjahr bei Napalm Records erscheinen. Für den Herbst ist zudem eine ausgedehnte Europa Headliner Tour in Planung +++ Auch PRIMORDIAL stehen kurz vor der Veröffentlichung ihres nächsten Lonplayer. Am 30.3. wird "Exile Amongst the Ruins" via Metal Blade Records das Licht der Welt erblicken +++ SHIELDS aus London wurden von Long Branch Records unter Vertrag genommen. Das erste Lebenszeichen dieser Zusammenarbeit gibt es am 26.1. in Form der Single "It's Killing Me" auf die Ohren +++ ASPHYX wurden für das Way of Darkness Festival 2018 in der Stadthalle Lichtenfells bestätigt +++ Tour Dates ENSIFERUM with EX DEO: 3.4. Hamburg / Grünspan, 8.4. Rostock / Mau, 14.4. Leipzig / Hellraiser, 15.4. Ludwigsburg / Rockfabrik, 17.4. Dornbirn (A) / Conrad Sohm, 28.4. Geiselwind / Music Hall, 2.5. Köln / Essigfabrik, 3.5. Hannover / Musikzentrum, 4.5. München / Backstage, 5.5. Dresden / Loco Club, 6.5. Wien (A) / Szene, 11.5. Wörgl (A) / Komma +++